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  • Von Aufstiegsfortbildung spricht man, wenn durch zusätzliche Qualifikationen ein berufliches Weiterkommen ermöglicht wird. Voraussetzung ist eine mehrjährige Berufstätigkeit. Aufstiegsfortbildung ist meist durch Regelungen der Länder (z.B. Fachschulen), des Bundes oder der Kammern (z.B. Meisterprüfung) festgelegt.
    Akademischer Grad, der an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen sowie an Fachhochschulen nach einer Regelstudienzeit von mindestens 3 und höchstens 4 Jahren erworben werden kann. Führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Gehört mit dem Masterabschluss zu einem neu eingeführten Graduierungssystem gestufter Abschlüsse, das parallel neben den traditionellen Studienabschlüssen (Diplom, Magister, Staatsprüfung) besteht.

    Quelle: Sekretariat der Kultusministerkonferenz
    Berufliche Fortbildung ist das planmäßige Aktualisieren, Vertiefen oder Ergänzen der Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten im ausgeübten Beruf.
    Das Bundesinstitut für Berufsbildung ist als zentrales Bindeglied und Ansprechpartner zwischen allen an der Berufsbildung Beteiligten tätig.
    Aufgaben:
    • die Aus- und Weiterbildungspraxis in den Betrieben beobachten und untersuchen
    • neue Wege in der Aus- und Weiterbildung erproben
    • gemeinsam mit Arbeitgebern und Gewerkschaften die betrieblichen Regelungen für Ausbildung und beruflichen Aufstieg modernisieren
    • die betriebliche Berufsbildungspraxis mit modernen Ausbildungsunterlagen und Ausbildungsmedien unterstützen
    • Konzepte für die Qualifizierung der betrieblichen Ausbilder entwickeln
    • moderne Ausbildungszentren als Ergänzung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung fördern
    • die Qualität des beruflichen Fernlehrangebots begutachten
    • internationale Programme zur Weiterentwicklung der Berufsbildung betreuen.
    Seit März 2003 händigen die Arbeitsämter an potenzielle Teilnehmer an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen Bildungsgutscheine aus.
    Voraussetzung für den Erhalt eines Bildungsgutscheines ist weiterhin eine vorherige Beratung im zuständigen Arbeitsamt. Im Rahmen der Beratung wird die Notwendigkeit einer Bildungsmaßnahme sowie die Bildungsfähigkeit und -willigkeit des Kunden geprüft. Ein wichtiges Kriterium ist weiterhin auch die Aussicht auf Eingliederung in den Arbeitsmarkt, die Aussicht auf Erfolg sollte mit  mindestens 70% bewertet werden.

    Bildungsgutscheine werden dann für das festgelegte Bildungsziel, die maximale Bildungsdauer und den Bildungsort ausgestellt. Der Bildungsgutschein kann nun von dem Kunden bei einem Bildungsträger seiner Wahl eingelöst werden. Hierzu gibt das Arbeitsamt dem Kunden Informationen über alle für dieses Bildungsziel zugelassenen Bildungsträger an die Hand. Eine direkte Empfehlung für einen bestimmten Bildungsträger erfolgt nicht. Wichtig ist, dass die geplante Bildungsmaßnahme in dem Gültigkeitszeitraum ( in der Regel 1 Monat ) des Bildungsgutscheines beginnt.

    Mit dem Bildungsgutschein wird die Leistung des Bildungsträgers, also die Lehrgangsgebühren eingekauft, die Abrechnung der Lehrgangsgebühren erfolgt weiterhin direkt zwischen Bildungsträger und Arbeitsamt. Die individuellen Förderleistungen wie z.B. Unterhaltsgeld, Fahrkosten usw. sind weiterhin direkt beim Arbeitsamt zu beantragen.
    Die Bildungszielplanungen, d.h. die Aufstellung der Maßnahmen für die die Arbeitsämter Bildungsgutscheine ausstellen, sind im Internet unter http://www.arbeitsagentur.de unter Weiterbildung aufzurufen.

    Quelle: Bundesagentur für Arbeit
    Blended Learning steht für Lehr-Lernformen, bei denen unterschiedliche Methoden, Maßnahmen und Phasen miteinander vermischt werden. Das ist beispielsweise der Fall, wenn E-Learning- und Praesenzphasen im Rahmen eines Lehrgangs miteinander kombiniert werden.
    Gesellschaft der Deutschen Wirtschaft zur Förderung und Zertifizierung von Qualitätssicherungssystemen in der Beruflichen Bildung mbH mit der Aufgabe, die Auditierung und Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen in  Bildungs- und Dienstleistungsorganisationen durchzuführen. www.certqua.de
    E-Learning ist ein Oberbegriff für computer- und internetbasierte Lehr-Lernformen. Damit kann sowohl das mediengestützte Einzellernen, als auch die Teilnahme an einem komplexen E-Learning-Lehrgang gemeint sein.
    Der Europäische Sozialfonds (ESF) wurde im Jahr 1957 von der Europäischen Union gegründet. Er gehört neben dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und dem Europäischen Fischereifonds (EFF), zu den vier großen Strukturfonds der Europäischen Union.
    Langzeitlehrgänge (400 – 1200 Unterrichtseinheiten) bereiten Sie auf eine Abschlussprüfung bei der IHK Südlicher Oberrhein vor.
    Der Industriemeister/ Die Industriemeisterin ist eine qualifizierte industriell-technische Führungskraft. Er ist ein fachlich kompetenter Werkstattleiter mit Personalverantwortung und agiert gleichzeitig als Mittler zwischen der Betriebsleitung und seinen Mitarbeitern. Zu seinen Aufgabenbereichen gehören die Koordination der reibungslosen Abläufe in der Produktion und die Sicherstellung von Qualitätsstandards der Produkte. Zusätzlich umfasst sein Verantwortungsbereich den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung.
    Das Programm "Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken" ist Kern des  Aktionsprogramms "Lebensbegleitendes Lernen für alle". Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert in enger Absprache mit den Ländern gegenwärtig 71 Lernende Regionen. In den ausgewählten Lernenden Regionen wird jeweils eine einjährige Planungsphase gefördert, die zum Aufbau des Netzwerkes und zur Konkretisierung der Ideen und Ansätze dient. Wenn das Konzept überzeugt, beginnt die bis zu vier Jahre dauernde Durchführungsphase, in der die Regionen eine stetig anwachsende Eigenfinanzierung aufbringen müssen.
    Akademischer Grad, der als weiterer berufsqualifizierender Abschluss nach 1-2 Jahren an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule sowie an Fachhochschulen erworben werden kann. Gehört mit dem Bachelorabschluss zu einem neu eingeführten Graduierungssystem gestufter Abschlüsse, das parallel neben den traditionellen Studienabschlüssen (Diplom, Magister, Staatsprüfung) besteht. Quelle: Sekretariat der Kultusministerkonferenz
    Ein MBA (Master of Business Administration) ist eine Zusatzqualifikation zu einem anderen, bereits abgeschlossenen Hochschulstudium, die in einem Postgraduierten-Studium in Wirtschaftswissenschaften und Management erworben werden kann. Ein MBA Studium ohne abgeschlossenes Hochschulstudium ist nur in einigen wenigen Fällen möglich. Quelle: Deutscher Bildungsserver
    Das "Meister-BAföG" (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz - AFBG) unterstützt die berufliche Aufstiegsfortbildung finanziell und erleichtert die Gründung von Existenzen. Das Gesetz ist ein umfassendes Förderinstrument für die berufliche Fortbildung - grundsätzlich in allen Berufsbereichen, einschließlich der Gesundheits- und Pflegeberufe, und zwar unabhängig davon, in welcher Form sie durchgeführt wird. Sei es Vollzeit, Teilzeit, schulisch, außerschulisch, mediengestützt oder als Fernunterricht. Die Antragstellerinnen und Antragsteller dürfen noch nicht über eine berufliche Qualifikation verfügen, die dem angestrebten Fortbildungsabschluss mindestens gleichwertig ist. Eine Altergrenze besteht nicht. Quelle: www.meister-bafoeg.info
    Online heißt im umgangssprachlichen Sinne etwa dasselbe wie "internetbasiert".
    Im eigentlichen Sinne bedeutet es jedoch, dass eine Verbindung von einem PC zu einem anderen PC oder zu einem Server besteht.
    Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von Audio- oder Videodateien über das Internet. Ein beliebige/r Teilnehmer/In (Podcaster) im Internet erstellt diese Medien-Dateien und bietet sie anschließend mittels eines RSS-Feeds auf einem Computer im Internet (z.B. einem Server) an. Ein Teilnehmer kann diesen Feed in einer speziellen Software für Podcasts abspeichern und "abonnieren". Beim Podcasting werden nicht nur Schlagzeilen, sondern auch Audio-Dateien aggregiert.

    Ein Abonnement bedeutet hier, dass der Link auf den RSS-Feeds des Podcasts von einem Programm abgespeichert wird. In regelmäßigen Abständen kann die Software dann die abonnierten Feeds überprüfen, und die darin verlinkten Dateien herunterladen.

    Quelle: wikipedia.de
    Ist ein Managementsystem, mit dem eine definierte Qualität der Produkte sichergestellt werden soll. Gleichzeitig können Fehlerkosten gesenkt werden.Qualitätsmanagement in der Weiterbildung  dient vorrangig der Verbesserung der Unternehmensorganisation und der rationellen Abläufe.
    Neu-Zertifizierung eines Unternehmens nach Ablauf des Zertifikates (normalerweise 3 Jahre gültig)
    Die regionalen Netzwerke für berufliche Fortbildung sind örtliche Zusammenschlüsse der Weiterbildungsträger in allen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg und bilden mit ihren über 1.200 Bildungseinrichtungen ein flächendeckendes Netz: das Netzwerk für berufliche Fortbildung Baden-Württemberg. Sie verstehen sich als Qualitätsgemeinschaft und werden durch das  Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg gefördert. Die regionalen Netzwerke informieren über örtliche Weiterbildungsangebote,  erstellen die Veranstaltungsbroschüren "fit durch fortbildung", die kostenlos als Zeitungsbeilage oder an zentralen Auslagestellen verteilt werden und beraten bei Weiterbildungstagen.
    Unter überbetrieblicher Ausbildung (ÜBA) versteht man Ausbildungsteile, die von Auszubildenden aus verschiedenen Betrieben gemeinsam u. a. bei einem externen Bildungsanbieter genutzt werden, weil die einzelnen Betriebe diese Ausbildungsteile nicht selbst erbringen können. Die überbetriebliche Ausbildung ist als Teil der betrieblichen Ausbildungsphasen fest im Dualen Ausbildungssystem der deutschen Berufsbildung verankert.
    Eine Umschulung ist das Erlernen eines neuen Berufs und soll den Wechsel von einem zuvor erlernten Beruf in eine andere geeignete berufliche Tätigkeit ermöglichen. Es ist also eine zweite Berufsausbildung und keine Fortbildung im ursprünglich erlernten Beruf.
    Definition des Deutschen Bildungsrates von 1970, S.197:
    „Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer unterschiedlich ausgedehnten ersten Bildungsphase bestimmt. Das Ende der ersten Bildungsphase und damit
    der Beginn möglicher Weiterbildung ist in der Regel durch den Eintritt in die volle Erwerbstätigkeit gekennzeichnet…. Das kurzfristige Anlernen oder Einarbeiten am Arbeitsplatz gehört nicht in den Rahmen der Weiterbildung."
    Das IHK-BildungsZentrum hat die Möglichkeit IHK-Zertifikate zu vergeben. In diesem Bereich hat sich unser Haus strenge Qualitätsstandards gesetzt. So sind 40 – 400 Unterrichtseinheiten vorgegeben und eine Abschlussprüfung und/oder Projektarbeit erforderlich. Weiterhin gibt es Seminare und Kurzzeitlehrgänge (8 – 50 Unterrichtseinheiten) die mit einer Teilnahmebescheinigung abschließen.
    Das Verfahren oder das Ergebnis des Verfahrens, bei dem einem Unternehmen bestätigt wird, dass es über ein Qualitätsmanagement-System verfügt. Das Qualitätsmangement-System muss den festgelegten Normen entsprechen.
    Einrichtungen, die Erwachsenen die Möglichkeit bieten, Abschlüsse der allgemein bildenden Schulen nachzuholen (Abendrealschule, Abendgymnasium, Kolleg)

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